Allgemeine Geschäftsbedingungen
Fassung vom 13. September 2026. Diese Fassung gilt für alle Verträge, die ab diesem Tag geschlossen werden.
§ 1 Geltungsbereich, Anbieter, Kundenkreis
Anbieter der nachfolgend beschriebenen Leistungen ist:
Maximilian Tauber und Christopher Höhne GbR
Mühlenstraße 12
56179 Vallendar
E-Mail: support@tannhoff.de
Diese Bedingungen gelten für die Nutzung der unter tannhoff.de erreichbaren Dienste, insbesondere „Webbuilder" und „Neukundenmaschine", einschließlich aller darüber bereitgestellten Funktionen, Vorlagen und Schnittstellen.
Die Angebote richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, an juristische Personen des öffentlichen Rechts und an öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Sie richten sich nicht an Verbraucher. Mit der Registrierung erklärt der Kunde, dass er in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn wir ihnen nicht ausdrücklich widersprechen und die Leistung in Kenntnis dieser Bedingungen erbringen.
§ 2 Vertragsschluss, Konto, Zugangsdaten
Der Vertrag kommt durch die Freischaltung eines Zugangs nach vorheriger Absprache zustande. Ein Anspruch auf Vertragsschluss besteht nicht.
Der Kunde macht bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben und hält sie aktuell. Das gilt insbesondere für die Angaben, die in das Impressum seiner veröffentlichten Seiten und in Rechnungen einfließen.
Zugangsdaten sind geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Der Kunde richtet für jede Person, die für ihn tätig wird, einen eigenen Zugang ein und gibt Zugangsdaten nicht weiter. Besteht der Verdacht, dass ein Dritter Kenntnis erlangt hat, teilt der Kunde uns das unverzüglich mit und ändert das Passwort. Für Handlungen, die über seinen Zugang vorgenommen werden, ist der Kunde verantwortlich, solange und soweit er die unbefugte Nutzung zu vertreten hat.
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist für alle Zugänge verpflichtend. Sie zu umgehen oder gemeinsam zu nutzen, ist untersagt.
§ 3 Leistungsgegenstand
Wir stellen dem Kunden eine im Internet erreichbare Software zur Verfügung, mit der er Funnels und Landingpages erstellen, Werbekampagnen bei Meta und Google steuern und Anfragen verwalten kann. Der Leistungsumfang richtet sich nach der Absprache.
Die Software wird als Dienst über das Internet bereitgestellt. Ein Anspruch auf Überlassung des Quellcodes oder auf eine Installation beim Kunden besteht nicht.
Wir entwickeln die Software fortlaufend weiter und dürfen Funktionen ändern, ergänzen oder ersetzen, solange der vertraglich geschuldete Zweck nicht wesentlich beeinträchtigt wird. Entfällt eine wesentliche Funktion dauerhaft, kann der Kunde den Vertrag zum Zeitpunkt der Änderung kündigen.
Leistungen Dritter — insbesondere Werbeplattformen, Zahlungsdienstleister, Terminkalender, Videoportale und Anbieter künstlicher Intelligenz — sind nicht Gegenstand dieses Vertrags. Wir schulden weder deren Verfügbarkeit noch deren Leistungsumfang und haften nicht für Änderungen ihrer Bedingungen, Preise oder Schnittstellen.
§ 4 Verfügbarkeit, Wartung, Unterstützung
Wir bemühen uns um eine hohe Verfügbarkeit des Dienstes, schulden sie aber nicht in einem bestimmten Umfang. Eine Verfügbarkeitszusage, eine Reaktionszeit oder ein Service-Level werden ausdrücklich nicht vereinbart. Zeiten, in denen der Dienst wegen Wartung, notwendiger Sicherheitsmaßnahmen, Störungen im Verantwortungsbereich Dritter oder höherer Gewalt nicht erreichbar ist, gelten nicht als Mangel.
Wartungsarbeiten führen wir nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Geschäftszeiten durch. Bei Gefahr im Verzug — insbesondere zur Abwehr eines Sicherheitsvorfalls — dürfen wir den Dienst auch ohne Vorankündigung unterbrechen.
Unterstützung leisten wir per E-Mail nach verfügbaren Kapazitäten. Ein Anspruch auf Unterstützung in bestimmter Form oder innerhalb einer bestimmten Frist besteht nicht, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.
Die kostenlose Stufe stellen wir ohne Anspruch auf Fortbestand bereit. Wir dürfen sie ändern, einschränken oder mit einer Frist von einem Monat einstellen.
§ 5 Preise, Zahlung, Laufzeit
Es gilt die im Einzelfall getroffene Vereinbarung. Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen, weil wir die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG anwenden.
Kostenpflichtige Stufen laufen einen Monat und verlängern sich um jeweils einen weiteren Monat, wenn sie nicht bis zum Ende der laufenden Periode gekündigt werden. Die Kündigung ist jederzeit über die Kontoverwaltung möglich.
Die Zahlung wird zu Beginn jeder Periode fällig und über unseren Zahlungsdienstleister eingezogen. Bei einem Wechsel in eine höhere oder niedrigere Stufe während einer laufenden Periode wird der Unterschiedsbetrag anteilig verrechnet.
Für Funktionen mit künstlicher Intelligenz und für erzeugte Videos kann der Kunde statt eines eigenen Kontos beim jeweiligen Anbieter Guthaben („Credits") im Voraus kaufen, ab 20 € je Kauf. Guthaben wird nur belastet, wenn für die jeweilige Funktion kein eigenes Konto des Kunden hinterlegt ist. Belastet werden die Kosten, die uns beim Anbieter für den einzelnen Aufruf entstehen, zuzüglich 100 %; eine Leistung, die der Anbieter nicht erbringt, wird nicht belastet. Buchungen und Stand sind in der Kontoverwaltung einsehbar.
Guthaben gilt 12 Monate ab dem jeweiligen Kauf; ältere Käufe werden zuerst verbraucht. Danach verfällt der nicht verbrauchte Rest. Guthaben wird nicht ausgezahlt und ist nicht übertragbar. Stellen wir die Funktionen ein, für die es gekauft wurde, oder endet der Vertrag aus einem Grund, den wir zu vertreten haben, erstatten wir den nicht verbrauchten und nicht verfallenen Rest.
Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, dürfen wir nach erfolgloser Mahnung und Ablauf einer angemessenen Frist die kostenpflichtigen Funktionen sperren. Veröffentlichte Seiten unter einer eigenen Domain des Kunden können in diesem Fall nicht mehr erreichbar sein. Der Vergütungsanspruch bleibt bestehen.
Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht ihm nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis zu.
§ 6 Erfolgsabhängige Vergütung
Soweit im Einzelfall eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist, beträgt sie 20 % des Netto-Auftragswerts jedes Auftrags, den der Kunde in der Auftragsverwaltung als bezahlt kennzeichnet. Maßgeblich ist der Zeitpunkt, zu dem der Auftrag als bezahlt gekennzeichnet wird.
Die Abrechnung erfolgt monatlich für den abgelaufenen Kalendermonat. Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm erfassten Auftragswerte zutreffen; die Kennzeichnung als bezahlt ist unwiderruflich und begründet den Anspruch.
Ohne ausdrückliche Vereinbarung besteht kein Anspruch auf eine erfolgsabhängige Vergütung. Die Nutzung der Auftragsverwaltung allein begründet ihn nicht.
§ 7 Inhalte des Kunden, Verantwortlichkeit
Für alle Inhalte, die der Kunde einstellt, erzeugt, hochlädt oder veröffentlicht, ist allein er verantwortlich. Das gilt für Texte, Bilder, Videos, Formulare, Adressen und für die gesamte Gestaltung der von ihm veröffentlichten Seiten. Wir nehmen keine inhaltliche Prüfung vor und sind dazu auch nicht verpflichtet.
Der Kunde ist insbesondere selbst verantwortlich für die Anbieterkennzeichnung nach § 5 DDG (Impressum), für die Datenschutzinformationen nach Art. 13 und 14 DSGVO, für die Einholung erforderlicher Einwilligungen, für Angaben nach der Preisangabenverordnung sowie für alle sonstigen Informationspflichten, die für sein Geschäft gelten. Von uns erzeugte Textbausteine beschreiben ausschließlich die Verarbeitungen, die in unserem System stattfinden; sie ersetzen keine rechtliche Prüfung des Einzelfalls und sind keine Rechtsberatung.
Der Kunde stellt sicher, dass er über alle erforderlichen Rechte an den von ihm verwendeten Inhalten verfügt — insbesondere an Bildern, Texten, Marken, Logos und Schriften. Die dafür vorgesehenen Hinweise und Sperren in der Software sind eine Hilfestellung und keine Rechtsprüfung.
Für das Übernehmen einer bestehenden Website („Alte Website recovern") sieht die Software ein Bestätigungsverfahren vor: An die im Impressum der Quelle genannte Adresse wird ein Bestätigungslink versandt; ohne dessen Bestätigung findet keine Übernahme statt. Der Kunde setzt dieses Verfahren nur für Websites ein, über die er verfügen darf, und veranlasst keine Bestätigungsanfragen an Dritte, mit denen keine entsprechende Absprache besteht. Die Bestätigung ist ein technischer Nachweis über den Zugriff auf ein Postfach; sie ersetzt weder die Prüfung der Rechtelage im Einzelfall noch die Zustimmung sonstiger Rechteinhaber, etwa an Fotografien, Texten oder Schriften.
Untersagt sind insbesondere: rechtswidrige, jugendgefährdende, beleidigende, volksverhetzende oder zur Straftat auffordernde Inhalte; die Verletzung von Rechten Dritter; irreführende Werbung; das Versenden unerlaubter Werbung; der Betrieb von Schadsoftware, Phishing-Seiten oder Seiten, die einen Dritten nachahmen; sowie jede Nutzung, die geeignet ist, unsere Systeme oder die Systeme Dritter zu beeinträchtigen.
Versendet der Kunde über die Software Nachrichten, ist er deren Absender und Verantwortlicher. Er beachtet dabei insbesondere § 7 UWG und Art. 6 DSGVO und prüft selbst, ob eine Ansprache im Einzelfall zulässig ist. Der Versand erfolgt über den vom Kunden eingerichteten eigenen Postausgang.
Wir dürfen Inhalte sperren oder entfernen, wenn konkrete Anhaltspunkte für einen Verstoß gegen diese Bedingungen oder gegen geltendes Recht bestehen oder ein Dritter einen solchen Verstoß substantiiert geltend macht. Wir informieren den Kunden unverzüglich, soweit uns das rechtlich möglich ist.
§ 8 Freistellung
Der Kunde stellt uns von allen Ansprüchen Dritter frei, die auf einer rechtswidrigen Verwendung des Dienstes durch ihn oder auf von ihm eingestellten Inhalten beruhen. Das umfasst die Kosten einer angemessenen Rechtsverteidigung.
Wird ein Anspruch geltend gemacht, informieren wir den Kunden unverzüglich und geben ihm Gelegenheit, sich zu äußern. Der Kunde unterstützt uns bei der Abwehr und stellt uns die dafür erforderlichen Informationen zur Verfügung. Die Freistellung entfällt, soweit der Kunde den Verstoß nicht zu vertreten hat.
§ 9 Rechte an Inhalten und Software
Die Inhalte des Kunden bleiben seine. Er räumt uns das einfache, räumlich und zeitlich auf die Vertragslaufzeit beschränkte Recht ein, sie zu speichern, technisch zu bearbeiten und über das Internet abrufbar zu machen, soweit das für die Erbringung der Leistung erforderlich ist.
Alle Rechte an der Software, an ihren Vorlagen, Bausteinen und Gestaltungselementen sowie an unseren Kennzeichen verbleiben bei uns. Der Kunde erhält für die Dauer des Vertrags ein nicht ausschließliches, nicht übertragbares Recht zur bestimmungsgemäßen Nutzung. Ergebnisse, die er mit den Vorlagen erstellt, darf er uneingeschränkt für seine eigenen Zwecke und für seine Kunden verwenden.
Untersagt sind die Weitervermietung des Zugangs an Dritte ohne unsere Zustimmung, das Zurückentwickeln der Software, das automatisierte Auslesen von Inhalten sowie jeder Versuch, Zugangsbeschränkungen zu umgehen oder auf Daten anderer Kunden zuzugreifen.
§ 10 Datenschutz, Auftragsverarbeitung, Datensicherheit
Soweit wir personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeiten — insbesondere Daten der Besucher seiner Seiten und seiner Kontakte —, geschieht das nach Art. 28 DSGVO. Der Kunde ist insoweit Verantwortlicher, wir sind Auftragsverarbeiter. Die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung ist Anlage zu diesen Bedingungen und wird mit ihnen geschlossen; eines gesonderten Abschlusses bedarf es nicht. Sie ist unter /avv abrufbar und geht diesen Bedingungen im Umfang ihrer Regelungen vor.
Die technischen und organisatorischen Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO sind in Anlage 2 jener Vereinbarung beschrieben. Sie nennen ausdrücklich auch, was nicht zugesichert ist; der Kunde prüft eigenverantwortlich, ob das Schutzniveau für die von ihm verarbeiteten Daten angemessen ist.
Der Betrieb erfolgt auf Servern in Deutschland. Wir setzen keine Unterauftragnehmer außerhalb der Europäischen Union ein, ohne den Kunden darüber zu informieren. Für Daten, die der Kunde selbst an Dritte übermittelt oder durch eingebundene Inhalte Dritter übermitteln lässt, ist er selbst verantwortlich.
Wir treffen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Daten. Dazu gehören insbesondere die Trennung der Daten verschiedener Kunden auf Datenbankebene, die verschlüsselte Ablage von Zugangsdaten Dritter, verschlüsselte Übertragung, die Beschränkung von Zugriffsrechten und die Protokollierung sicherheitsrelevanter Vorgänge.
Eine absolute Sicherheit gegen unbefugten Zugriff, Datenverlust oder Manipulation kann nach dem Stand der Technik niemand gewährleisten, und wir sagen sie nicht zu. Der Kunde sichert die von ihm eingestellten Inhalte und die für ihn wesentlichen Daten in regelmäßigen Abständen selbst und in eigener Verantwortung. Von uns angelegte Sicherungen dienen dem Betrieb und begründen keinen Anspruch auf Wiederherstellung eines bestimmten Standes.
Erlangen wir Kenntnis von einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten, die Daten des Kunden betrifft, informieren wir ihn unverzüglich und unterstützen ihn bei seinen Pflichten nach Art. 33 und 34 DSGVO.
Der Kunde meldet uns Sicherheitslücken, die er entdeckt, unverzüglich an die oben genannte Adresse und nutzt sie nicht aus. Sicherheitsuntersuchungen an unseren Systemen — insbesondere Belastungstests und Eindringversuche — bedürfen unserer vorherigen schriftlichen Zustimmung.
§ 11 Funktionen mit künstlicher Intelligenz
Die Software bietet Funktionen an, bei denen Texte, Gestaltungsvorschläge oder Entwürfe von einem Sprachmodell erzeugt werden. Diese Funktionen laufen ganz oder teilweise über das eigene Konto des Kunden beim jeweiligen Anbieter; es gelten zusätzlich dessen Bedingungen. Kosten, die dort entstehen, rechnet der Anbieter unmittelbar mit dem Kunden ab. Ohne eigenes Konto laufen sie, soweit angeboten, über das Guthaben des Kunden nach den Regeln zu Preisen und Zahlung.
Erzeugte Inhalte können unzutreffend, unvollständig oder rechtlich unzulässig sein. Der Kunde prüft sie vor Verwendung eigenverantwortlich. Eine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit, Rechtmäßigkeit oder Verwendbarkeit übernehmen wir nicht. Werden Bilder oder Videos maschinell erzeugt, kennzeichnet der Kunde sie, soweit das rechtlich geboten ist.
Eingaben des Kunden an ein Sprachmodell können Inhalte enthalten, die er nicht preisgeben möchte. Er prüft selbst, welche Daten er eingibt, und gibt insbesondere keine personenbezogenen Daten Dritter ein, für die ihm die Rechtsgrundlage fehlt.
§ 12 Haftung
Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, bei arglistig verschwiegenen Mängeln, im Umfang einer übernommenen Garantie sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir nur für die Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht — also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt, höchstens jedoch auf den Betrag, den der Kunde in den zwölf Monaten vor dem schädigenden Ereignis für die Nutzung gezahlt hat, mindestens aber 1.000 Euro.
Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Das gilt insbesondere für entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen, mittelbare Schäden und Folgeschäden.
Für den Verlust von Daten haften wir nach den vorstehenden Absätzen nur bis zu dem Aufwand, der für die Wiederherstellung bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden entstanden wäre.
Wir haften nicht für Schäden, die daraus entstehen, dass der Kunde seinen Pflichten aus § 7 nicht nachkommt, dass Leistungen Dritter ausfallen oder ihre Bedingungen ändern, dass Werbekonten des Kunden gesperrt werden, oder dass eine Domain des Kunden nicht erreichbar ist, weil deren Einstellungen nicht korrekt gesetzt sind.
Die vorstehenden Beschränkungen gelten auch zugunsten unserer gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen.
Ansprüche des Kunden verjähren in zwölf Monaten ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn. Das gilt nicht für Ansprüche aus Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
§ 13 Laufzeit, Kündigung, Sperrung, Datenrückgabe
Der Nutzungsvertrag läuft auf unbestimmte Zeit. Beide Seiten können ihn mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende kündigen; für kostenpflichtige Stufen gilt § 5. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Ein wichtiger Grund liegt für uns insbesondere vor bei einem erheblichen oder wiederholten Verstoß gegen § 7 oder § 9, bei Zahlungsverzug trotz Mahnung, bei unrichtigen Angaben zur Unternehmereigenschaft und bei einem Verhalten, das die Sicherheit oder den Betrieb unserer Systeme gefährdet. In diesen Fällen dürfen wir den Zugang auch vorläufig sperren.
Nach Wirksamwerden der Kündigung stehen dem Kunden seine Inhalte für 30 Tage zum Abruf bereit. Danach löschen wir sie und die zugehörigen Daten. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten, insbesondere aus Handels- und Steuerrecht, bleiben unberührt; die davon erfassten Unterlagen werden für die Dauer der Frist gesperrt statt gelöscht.
Veröffentlichte Seiten sind nach Vertragsende nicht mehr erreichbar. Eine eigene Domain des Kunden bleibt seine; er richtet sie nach Vertragsende selbst auf ein anderes Ziel.
§ 14 Änderung dieser Bedingungen
Wir dürfen diese Bedingungen ändern, soweit das zur Anpassung an eine geänderte Rechtslage, an eine geänderte höchstrichterliche Rechtsprechung oder an eine Weiterentwicklung des Dienstes erforderlich ist und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird. Änderungen der Hauptleistungspflichten und der Vergütung sind davon ausgenommen.
Wir teilen die Änderung mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform mit und weisen dabei auf das Widerspruchsrecht und die Folgen eines Schweigens hin. Widerspricht der Kunde nicht bis zum Wirksamwerden, gilt die Änderung als angenommen. Widerspricht er, kann jede Seite den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens kündigen.
§ 15 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag unser Geschäftssitz. Wir dürfen den Kunden auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand verklagen.
Wir sind nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Der Kunde darf Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag nur mit unserer vorherigen Zustimmung übertragen. Wir dürfen den Vertrag im Rahmen einer Gesamtrechtsnachfolge oder auf ein verbundenes Unternehmen übertragen; der Kunde kann in diesem Fall zum Zeitpunkt der Übertragung kündigen.
Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Textform. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Tannhoff